Störfall Rauchmelder

In den vergangenen Jahren hat sich das Qualitätsniveau der Rauchmelder dank verbesserter Fertigungstechniken und -komponenten sowie intelligenter Systemüberprüfung permanent erhöht. Trotz allem ist und bleibt ein Rauchmelder ein empfindliches technisches Gerät. Auch wenn es noch so ausgereift ist, lässt sich ein technischer oder nutzerbedingter Fehlalarm oder eine andere Störung nie vollständig ausschließen.

Liegt ein Fehlalarm oder ein andere Störung beim Nutzer vor, steht die schnellstmögliche Beendigung der Störung oder des Fehlalarms im Vordergrund.

Erste Maßnahmen bei einer Störung

Prüfen Sie bei einem Alarmton Ihre Räumlichkeiten, ob Sie ein Feuer oder eine Quelle von Brandrauch entdecken. Ist kein Feuer erkennbar, können Sie die Stummschaltung durch Drücken der Taste für 10 bis 15 Minuten aktivieren (z. B. auch mit einem Besenstiel). In der Bedienungsanleitung sind die einzelnen Teile des Rauchmelders erläutert.

Öffnen Sie nun die Fenster, so dass dem Rauchmelder durch Querlüften frische Luft zugeführt wird und prüfen Sie auch, ob weiterhin Wasserdampf-, Kochdunst- oder ungefährliche Rauchquellen vorhanden sind. Sobald der Auslöser des Alarms durch Lüften beseitigt ist, endet der Alarm und nach Ablauf der Stummschaltdauer geht der Rauchmelder zurück in den Normalbetrieb.

Sollte der Melder auch durch mehrmaliges Stummschalten und Querlüften nicht in den Normalzustand zurückkehren, rufen Sie unsere Servicenummer an.

Parallel können Sie den Rauchmelder zunächst von der Decke nehmen. Er ist dann automatisch deaktiviert und der Alarm ist beendet.
Unsere Servicemitarbeiter/-innen besprechen am Telefon mit Ihnen die notwendigen Maßnahmen, um die akute Störung zu beendigen und leiten eventuell notwendige weitere Maßnahmen ein.